Backen auf dem Stein

Hallo miteinander!

Neulich gab es bei uns in der Mühle eine Aktion, bei der man sich einen Lavaton-Backstein samt Backschieber zum Ausprobieren ausleihen konnte. Natürlich habe ich gleich angerufen und mir einen reserviert.  Als ich ihn dann abholen konnte,  war bei uns Backtag angesagt.

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Pizzakartoffeln vegan

Hallo zusammen!

Vergangene Woche habe ich in der Bibliothek in veganen Kochbüchern geblättert und dabei ein leckeres Rezept entdeckt. Heute in den Kühlschrank geschaut und festgestellt,  dass sich die Gemüsereste der vergangenen Woche genau zu dieser Leckerei verarbeiten lassen.

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Winterimpressionen und Lieblingsauflauf

Einen schönen guten Morgen!

 Gerade komme ich trotz grippalem Infekt vom Morgenspaziergang mit dem Schneehund bei -9°C zurück und wärme mich nun mit einem Tässchen Kaffee wieder auf.

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Meine 3 Kinder hat es auch alle erwischt und ich habe beschlossen,  heute Mittag einen leckeren Auflauf auf den Tisch zu bringen. Und weil dieses Rezept so simpel und vielseitig ist,  will ich es Euch natürlich nicht vorenthalten. Die beschriebenen Zutaten ergeben 2 Portionen.

Man gibt insgesamt 500 g vorgekochtes Gemüse und Nudeln oder Kartoffeln in in eine gebutterte Auflaufform.  Das Verhältnis könnt Ihr je nach Geschmack oder Vorrat variieren.  Ich habe hier je 250 g Brokkoli (etwa 5 Minuten gekocht) und Penne verwendet,  aber mit anderem Gemüse und Kartoffeln vom Vortag schmeckt es genauso lecker.

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Nun verrührt man in einer Schüssel 100 g Frischkäse mit 100 ml Sahne und würzt mit Salz,  Pfeffer und Kräutern nach Geschmack. Darunter mischt man 100 g geriebenen Emmentaler und gibt die Mischung löffelweise über die vorbereiteten Zutaten in der Auflaufform.

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Ihr könnt den Auflauf nun entweder direkt im vorgeheizten Backofen bei 175 °C (Umluft) ca. 15 Minuten gratinieren oder mit Frischhaltefolie abgedeckt im Kühlschrank für später aufbewahren.

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Ich wünsche einen guten Appetit und einen schönen Wintertag!

Eure Susanne

Franzbrötchen mal anders

Unsere Kaffeetafel am vergangenen Sonntag hat Ulla von Efeuwald mit ihrem Post über Franzbrötchen gerettet. Die waren so lecker und schneller weg,  als man schauen konnte. Heute Vormittag war ich irgendwie hibbelig und immer wenn ich hibbelig bin muss ich was backen.  Da kam mir die Idee,  eine Schoko-Variante der Franzbrötchen auszuprobieren.

Also zuerst mal einen schönen Hefeteig gemacht.

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Diesen auf dem Backbrett zu einem großen Rechteck ausgerollt,  mit Nuss-Nougat-Creme bestrichen und zu einer langen Rolle aufgerollt.

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Diese Rolle habe ich dann insgesamt in 12 Stücke geschnitten und jedes dieser Stücke in der Mitte mit einem Kochlöffelstiel eingedrückt.

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Nach dem Gehen wurden die Stücke noch mit flüssiger Butter bestrichen und dann ging es ab in den Ofen. Die Backzeit habe ich wegen der Schokolade ein wenig verkürzt.

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Ich muss sagen….  suuperlecker!

Alles Liebe

Eure Susanne

Schmucke Teebeutel

Eigentlich trinke ich ja lieber Kaffee als Tee,  aber eine bestimmte Kräutertee-Mischung hat es mir wirklich angetan.

Die im Rotklee enthaltenen natürlichen Östrogene sollen bei vielen typischen Beschwerden,  die bei Frauen in den „besten“ Jahren auftreten können,  Erleichterung bringen.  Die Wirkung von 3 Fingerspitzen des Klees unterstützen je 2 Fingerspitzen Melissenblätter und Lavendelblüten und je eine von Frauenmantel und Weißdorn.

Damit ich nicht jeden Tag alle Kräuter hervorholen muss,  habe ich mir gestern einen guten Vorrat an Teebeuteln hergestellt und heute mit der Nähmaschine zugenäht.

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 So kann ich einfach einen Beutel mit heißem,  nicht mehr kochenden Wasser übergießen und nach fünf bis zehn Minuten meinen leckeren Tee genießen.

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Getrocknete Kräuter sind trocken,  kühl und dunkel gelagert ein bis zwei Jahre haltbar.  Ich verwende dazu eine Blechdose.

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Und jetzt mache ich es mir mit einem Tässchen auf dem Sofa bequem und wünsche euch einen erholsamen Abend und eine gute Nacht.

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Eure Susanne

Wenn es mal schnell gehen muss

Was für ein herrlicher Morgen heute. Bestimmt geht es euch auch so, dass man manchmal im Alltag so eingespannt ist und einfach keine Zeit hat, aufwendige Sachen zu kochen oder zu backen. Glücklicherweise hatte ich heute Vormittag ein wenig Zeit übrig und habe diese genutzt, um Vorbereitungen für kommende, stressige Tage zu treffen.

Das Mehrkornbrot hat gestern allen so gut geschmeckt, dass ich diese Woche vermutlich noch mindestens 2 davon backen werde. Damit ich nicht jedes Mal alle Zutaten hervorkramen, abwiegen und mischen muss, habe ich mir einige Mischungen auf Vorrat angelegt. Dadurch ist das Herstellen des Teiges wirklich nur noch eine Sache von ein paar Minuten. Und gehen und backen kann er schließlich alleine.

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Wenn man die Zutaten in einer Schüssel gut durchmischt passt die Menge in eine 1 Liter Milchflasche aus Glas. Beschriftet und noch ein bisschen verziert ist das auch ein schönes Mitbringsel, wenn man mal spontan irgendwo eingeladen ist.

Ich wünsche euch noch einen schönen, hoffentlich sonnigen Tag!
Eure Susanne

Saftiges Mehrkornbrot

Unser leckeres Weizenmischbrot kennt ihr ja schon.  Heute habe ich zum ersten Mal ein Mehrkornbrot gebacken und weil es wirklich so simpel geht und super lecker schmeckt, möchte ich euch das Rezept auf gar keinen Fall vorenthalten.

Man gibt folgende Zutaten in eine Rührschüssel

  • 150 g Weizenmehl
  • 90 g grobes Roggenmehl
  • 300 g 4-Korn Flocken (Weizen,  Roggen,  Hafer,  Gerste)
  • 60 g Sonnenblumenkerne
  • 40 g Leinsamen geschrotet
  • 10 g Salz
  • 20 g Sauerteigpulver
  • 10 g Trockenhefe

und vermischt alles gründlich.

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Dann gießt man ca.  600 ml lauwarmes Wasser dazu und rührt daraus einen glatten Teig.  Diesen gibt man mit einem Teigschaber in eine gefettete Kastenform (ich verwende die Pane-Form von Römertopf)  und lässt den Teig zugedeckt 45 Minuten gehen.

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Anschließend backt man das Brot bei 200°C Umluft ca.  60 Minuten.

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Das Brot ist super saftig und schmeckt sowohl mit süßem als auch deftigem Belag.  Ich wünsche viel Spaß beim Nachbacken und gutes Gelingen.

Eure Susanne

Selfmade Toastbrot

Nachdem wir heute mit unseren Kindern beim Shoppen waren und dies recht anstrengend war, musste ich heute Abend unbedingt noch ein wenig in der Küche kreativ werden. Unsere Familie liebt Toastbrot! Dieses wird sowohl mit süßem Belag als auch deftig, z.B. mit Schinken und Käse überbacken sehr gerne gegessen. Bisher kam bei uns immer zum Toastbrot aus dem Supermarkt auf den Tisch. Das ist ja wirklich supergünstig zu haben, allerdings bezweifle ich schon lange, dass man zu diesem Preis etwas Vernünftiges bekommt. Also habe ich mich heute am selbstgebackenen Toastbrot versucht und bin mit dem Ergebnis (zumindest optisch, denn der Geschmackstest kommt erst morgen früh) mehr als zufrieden. Ich habe mich nach Rezepten im Netz umgeschaut, ein paar davon miteinander kombiniert und das ist das Ergebnis:

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Falls Ihr so etwas auch haben wollt, verrate ich Euch nun wie ich es funktioniert!

Zuerst vermischt man in einer Schüssel 125 ml lauwarmes Wasser mit einem Päckchen Trockenhefe und einem TL Zucker.

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Diese Mischung lässt man mit einem Tuch abgedeckt etwa 15 Minuten stehen.
In der Zwischenzeit kann man die anderen Zutaten vorbereiten: 500 g Weizenmehl, 1 Ei, 50 g zerlassene Butter, 1 TL Salz

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Die Waage habe ich übrigens vergangenen Samstag auf dem Flohmarkt erstanden und bin darüber sehr glücklich :-)!
Die Zutaten gibt man zusammen mit dem Hefebrei in eine große Schüssel und knetet daraus einen geschmeidigen Teig.

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Diesen lässt man abgedeckt ca. 45 Minuten ruhen bis er sich etwa verdoppelt hat.  Anschließend wird der Teig noch einmal durchgeknetet, auf dem Backbrett zu einem Rechteck ausgerollt (ca. 25cmx30cm), von der kürzeren Seite her aufgerollt und schließlich in eine gefettete Kastenform (25 cm) gelegt. Dort lässt man den Teig weitere 15 Minuten zugedeckt gehen, bis er deutlich über den Rand der Backform aufgegangen ist.

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Nun habt ihr es fast geschafft. Das Brot wird noch der Länge nach tief eingeschnitten und zum Schluss mit Milch bepinselt.
Jetzt aber ab in den vorgeheizten Ofen. Zunächst bei 230°C 15 Minuten backen, dann bei 200 °C weitere 30 Minuten.

Bei uns im Haus hat sich ein wunderbarer Duft verbreitet und ich freue mich schon riesig aufs Frühstück!
Nun lege ich aber noch ein wenig die Beine hoch und genieße die frische Brise, die es heute Abend im Garten erträglich macht.

Bis bald, Eure Susanne

 

Lieblingsmuffins

Heute möchte ich Euch das Rezept für meine absoluten Lieblingsmuffins verraten. Sie sind sehr schnell gemacht und praktisch fürs Picknick oder als kleines Mitbringsel.

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Man gibt 250 g Butter in kleinen Stücken zusammen mit 4 Eiern in eine Rührschüssel und rührt daraus eine cremige Masse. Dann vermischt man 250 g Zucker mit einem Päckchen Vanillezucker und lässt diese Mischung unter ständigem Rühren langsam in die Buttercreme einrieseln. Anschließend werden 250 g Mehl mit einem Päckchen Backpulver, 1 TL Zimt und 3 TL Kakao vermischt. Diese Mischung gibt man portionsweise abwechselnd mit insgesamt 125 ml Milch zum Teig und rührt alles glatt. Zum Schluss fügt man noch eine Packung dunkle Raspelschokolade hinzu und rührt diese kurz unter. Schließlich werden mit dem Teig 18 Papierbackförmchen gefüllt. Ich stelle diese in eine Muffinbackform, es geht aber bestimmt auch ohne. Die Muffins werden im vorgeheizten Backofen bei 200 °C 20 Minuten gebacken. Danach nimmt man die Papierförmchen relativ zügig aus der Form und lässt die Muffins auf einem Kuchengitter auskühlen.

Gutes Gelingen und noch einen sonnigen Tag wünscht Euch Susanne

Nuss-Nougat-Creme

Zu unserem leckeren Familienbrot mag ich gerne Nuss-Nougat-Creme Ich habe jedoch eine Laktoseintoleranz und kann somit nicht auf die üblichen Produkte  zurückgreifen. Es gibt in der Zwischenzeit auch eine laktosefreie Variante, die aber zum einen recht teuer ist und mich auch im Geschmack nicht richtig überzeugt. Also dachte ich mir, das müsste man doch auch selber machen können. Im Netz gibt es viele Rezepte, das hier hat mir am besten gefallen: http://maennerkochrunde.de/selbst-gemachte-nuss-nougat-creme-von-gastautor-ingo-guetelhoefer

Hier meine laktosefreie Variante:

150 g Haselnüsse in der Pfanne ca. 8 Minuten rösten, bis die Nüsse eine leichte Färbung annehmen und ein leckerer Duft entsteht. Anschließend abkühlen lassen und die braune Haut abreiben. Mit 60 g Rohrohrzucker, einem Päckchen Vanillezucker und 1 EL Pflanzenöl mischen und zu einem feinen Mus pürieren. Zum Schluss noch 25g Kakao unterrühren.

In der Zwischenzeit 200g laktosefreie Sahne erhitzen und eine Tafel Edelbitter-Schoki mit mind. 72 % Kakao (ohne Milchbestandteile) darin schmelzen. Wenn sich die Schoki komplett aufgelöst hat, vom Herd nehmen und das Nussmus unterrühren. In Gläser abfüllen und kühl aufbewahren.

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