Franzbrötchen mal anders

Unsere Kaffeetafel am vergangenen Sonntag hat Ulla von Efeuwald mit ihrem Post über Franzbrötchen gerettet. Die waren so lecker und schneller weg,  als man schauen konnte. Heute Vormittag war ich irgendwie hibbelig und immer wenn ich hibbelig bin muss ich was backen.  Da kam mir die Idee,  eine Schoko-Variante der Franzbrötchen auszuprobieren.

Also zuerst mal einen schönen Hefeteig gemacht.

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Diesen auf dem Backbrett zu einem großen Rechteck ausgerollt,  mit Nuss-Nougat-Creme bestrichen und zu einer langen Rolle aufgerollt.

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Diese Rolle habe ich dann insgesamt in 12 Stücke geschnitten und jedes dieser Stücke in der Mitte mit einem Kochlöffelstiel eingedrückt.

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Nach dem Gehen wurden die Stücke noch mit flüssiger Butter bestrichen und dann ging es ab in den Ofen. Die Backzeit habe ich wegen der Schokolade ein wenig verkürzt.

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Ich muss sagen….  suuperlecker!

Alles Liebe

Eure Susanne

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Schmucke Teebeutel

Eigentlich trinke ich ja lieber Kaffee als Tee,  aber eine bestimmte Kräutertee-Mischung hat es mir wirklich angetan.

Die im Rotklee enthaltenen natürlichen Östrogene sollen bei vielen typischen Beschwerden,  die bei Frauen in den „besten“ Jahren auftreten können,  Erleichterung bringen.  Die Wirkung von 3 Fingerspitzen des Klees unterstützen je 2 Fingerspitzen Melissenblätter und Lavendelblüten und je eine von Frauenmantel und Weißdorn.

Damit ich nicht jeden Tag alle Kräuter hervorholen muss,  habe ich mir gestern einen guten Vorrat an Teebeuteln hergestellt und heute mit der Nähmaschine zugenäht.

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 So kann ich einfach einen Beutel mit heißem,  nicht mehr kochenden Wasser übergießen und nach fünf bis zehn Minuten meinen leckeren Tee genießen.

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Getrocknete Kräuter sind trocken,  kühl und dunkel gelagert ein bis zwei Jahre haltbar.  Ich verwende dazu eine Blechdose.

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Und jetzt mache ich es mir mit einem Tässchen auf dem Sofa bequem und wünsche euch einen erholsamen Abend und eine gute Nacht.

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Eure Susanne

Fischi im neuen Kleid

Hallo zusammen!

Fischi,  unser Topfuntersetzer ist in die Jahre gekommen.

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Unschwer zu erkennen,  dass er in keinem guten Zustand ist. Da er uns schon viele Jahre täglich treue Dienste leistet war klar,  dass er nicht einfach entsorgt wird. Zuerst hab ich ihn von seinem kaputten Skelett befreit.

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Mit ein wenig Farbe sah er dann schon viel besser aus und die neue Schnur war auch schnell gefunden.

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Zuerst einmal die Schnur mit Heißkleber am Kopf befestigt.

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Dann alle Teile wieder aufgefädelt und die Schnur in den Zwischenräumen verknotet.

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So kann er sich wieder sehen lassen und wird uns hoffentlich noch lange erhalten bleiben.

Einen schönen Nachmittag wünscht

Susanne

Montagmorgen

Einen wunderschönen guten Morgen!

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Als ich heute früh mit der Fellnase unterwegs war,  durfte ich einen herrlichen Sonnenaufgang erleben. Im Gegensatz zu den letzten Tagen,  an denen man nur mit Gummistiefeln aufs Feld konnte,  war heute der Boden vereist und die Pfützen zugefroren. So lieben wir das!

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Bestimmt hatten die meisten von euch nicht so einen herrlichen Wochenstart und deshalb möchte ich mit euch meinen Tulpenstrauß teilen,  den mir meine liebe Nachbarin geschenkt hat.

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Ich wünsche euch noch einen tollen Tag!

Eure Susanne

Aufgehübscht

Hallo zusammen!

Heute war ich bei DM und hab dort eine Papiertaschentücherbox (was für ein langes Wort) gekauft,  die keinerlei Bestandteile aus Plastik enthält.  Leider gab es keine schönen Designs und so mochte ich das Teil auf keinen Fall rumstehen haben.

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 Also in der Bastelschublade gekramt,  ein schönes Papier gefunden und schnell die Umrisse aufgezeichnet (das Rosenmuster befindet sich nun in der Box).

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Die Teile fix ausgeschnitten,  gefaltet und zusammengeklebt.

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Nach etwa 15 Minuten war die Box dann fertig und ich hab sie einfach über den hässlichen Karton gestülpt.  So gefällt sie mir gleich viel besser!

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Ich wünsche allen noch einen schönen Nachmittag!

Eure Susanne

Wenn es mal schnell gehen muss

Was für ein herrlicher Morgen heute. Bestimmt geht es euch auch so, dass man manchmal im Alltag so eingespannt ist und einfach keine Zeit hat, aufwendige Sachen zu kochen oder zu backen. Glücklicherweise hatte ich heute Vormittag ein wenig Zeit übrig und habe diese genutzt, um Vorbereitungen für kommende, stressige Tage zu treffen.

Das Mehrkornbrot hat gestern allen so gut geschmeckt, dass ich diese Woche vermutlich noch mindestens 2 davon backen werde. Damit ich nicht jedes Mal alle Zutaten hervorkramen, abwiegen und mischen muss, habe ich mir einige Mischungen auf Vorrat angelegt. Dadurch ist das Herstellen des Teiges wirklich nur noch eine Sache von ein paar Minuten. Und gehen und backen kann er schließlich alleine.

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Wenn man die Zutaten in einer Schüssel gut durchmischt passt die Menge in eine 1 Liter Milchflasche aus Glas. Beschriftet und noch ein bisschen verziert ist das auch ein schönes Mitbringsel, wenn man mal spontan irgendwo eingeladen ist.

Ich wünsche euch noch einen schönen, hoffentlich sonnigen Tag!
Eure Susanne

Saftiges Mehrkornbrot

Unser leckeres Weizenmischbrot kennt ihr ja schon.  Heute habe ich zum ersten Mal ein Mehrkornbrot gebacken und weil es wirklich so simpel geht und super lecker schmeckt, möchte ich euch das Rezept auf gar keinen Fall vorenthalten.

Man gibt folgende Zutaten in eine Rührschüssel

  • 150 g Weizenmehl
  • 90 g grobes Roggenmehl
  • 300 g 4-Korn Flocken (Weizen,  Roggen,  Hafer,  Gerste)
  • 60 g Sonnenblumenkerne
  • 40 g Leinsamen geschrotet
  • 10 g Salz
  • 20 g Sauerteigpulver
  • 10 g Trockenhefe

und vermischt alles gründlich.

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Dann gießt man ca.  600 ml lauwarmes Wasser dazu und rührt daraus einen glatten Teig.  Diesen gibt man mit einem Teigschaber in eine gefettete Kastenform (ich verwende die Pane-Form von Römertopf)  und lässt den Teig zugedeckt 45 Minuten gehen.

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Anschließend backt man das Brot bei 200°C Umluft ca.  60 Minuten.

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Das Brot ist super saftig und schmeckt sowohl mit süßem als auch deftigem Belag.  Ich wünsche viel Spaß beim Nachbacken und gutes Gelingen.

Eure Susanne

Ein gutes neues Jahr 2015

Erschrocken habe ich festgestellt wie schnell doch das letzte halbe Jahr vergangen ist,  ohne dass ich auch nur einen einzigen Beitrag verfasst habe.  Wie viele kleine Schritte bin ich mit meiner Familie gegangen? Es ist viel geschehen in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres.  Den Sommerurlaub verbrachten wir in der Toskana und durften dabei das „einfache Leben“ in einem idyllischen Steinhaus genießen.

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Jeden Tag werde ich durch das mitgebrachte Olivenöl an diese wunderschöne Zeit erinnert. Das Highlight des vergangenen Jahres kam jedoch dann im September.  Es ist ein neues Familienmitglied zu uns gestoßen. Darf ich vorstellen :

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Sein Name ist Little Sunshine und er ist 14 Jahre alt.  Dafür,  dass er nun zu uns gehört, werden wir in Zukunft auf manches verzichten müssen,  aber für mich ist das ein Schritt in die richtige Richtung.  Ich bin sogar dabei,  mit meinen 45 Jahren noch das Reiten zu lernen.  Das geht allerdings nur in kleinen Schritten voran,  was wiederum gut zu meinem Motto passt 😉

In diesem Sinne ein gutes neues Jahr 2015,  das bestimmt wieder viele spannende Dinge für uns bereithält.

Eure Susanne

Selfmade Toastbrot

Nachdem wir heute mit unseren Kindern beim Shoppen waren und dies recht anstrengend war, musste ich heute Abend unbedingt noch ein wenig in der Küche kreativ werden. Unsere Familie liebt Toastbrot! Dieses wird sowohl mit süßem Belag als auch deftig, z.B. mit Schinken und Käse überbacken sehr gerne gegessen. Bisher kam bei uns immer zum Toastbrot aus dem Supermarkt auf den Tisch. Das ist ja wirklich supergünstig zu haben, allerdings bezweifle ich schon lange, dass man zu diesem Preis etwas Vernünftiges bekommt. Also habe ich mich heute am selbstgebackenen Toastbrot versucht und bin mit dem Ergebnis (zumindest optisch, denn der Geschmackstest kommt erst morgen früh) mehr als zufrieden. Ich habe mich nach Rezepten im Netz umgeschaut, ein paar davon miteinander kombiniert und das ist das Ergebnis:

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Falls Ihr so etwas auch haben wollt, verrate ich Euch nun wie ich es funktioniert!

Zuerst vermischt man in einer Schüssel 125 ml lauwarmes Wasser mit einem Päckchen Trockenhefe und einem TL Zucker.

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Diese Mischung lässt man mit einem Tuch abgedeckt etwa 15 Minuten stehen.
In der Zwischenzeit kann man die anderen Zutaten vorbereiten: 500 g Weizenmehl, 1 Ei, 50 g zerlassene Butter, 1 TL Salz

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Die Waage habe ich übrigens vergangenen Samstag auf dem Flohmarkt erstanden und bin darüber sehr glücklich :-)!
Die Zutaten gibt man zusammen mit dem Hefebrei in eine große Schüssel und knetet daraus einen geschmeidigen Teig.

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Diesen lässt man abgedeckt ca. 45 Minuten ruhen bis er sich etwa verdoppelt hat.  Anschließend wird der Teig noch einmal durchgeknetet, auf dem Backbrett zu einem Rechteck ausgerollt (ca. 25cmx30cm), von der kürzeren Seite her aufgerollt und schließlich in eine gefettete Kastenform (25 cm) gelegt. Dort lässt man den Teig weitere 15 Minuten zugedeckt gehen, bis er deutlich über den Rand der Backform aufgegangen ist.

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Nun habt ihr es fast geschafft. Das Brot wird noch der Länge nach tief eingeschnitten und zum Schluss mit Milch bepinselt.
Jetzt aber ab in den vorgeheizten Ofen. Zunächst bei 230°C 15 Minuten backen, dann bei 200 °C weitere 30 Minuten.

Bei uns im Haus hat sich ein wunderbarer Duft verbreitet und ich freue mich schon riesig aufs Frühstück!
Nun lege ich aber noch ein wenig die Beine hoch und genieße die frische Brise, die es heute Abend im Garten erträglich macht.

Bis bald, Eure Susanne

 

Lieblingsmuffins

Heute möchte ich Euch das Rezept für meine absoluten Lieblingsmuffins verraten. Sie sind sehr schnell gemacht und praktisch fürs Picknick oder als kleines Mitbringsel.

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Man gibt 250 g Butter in kleinen Stücken zusammen mit 4 Eiern in eine Rührschüssel und rührt daraus eine cremige Masse. Dann vermischt man 250 g Zucker mit einem Päckchen Vanillezucker und lässt diese Mischung unter ständigem Rühren langsam in die Buttercreme einrieseln. Anschließend werden 250 g Mehl mit einem Päckchen Backpulver, 1 TL Zimt und 3 TL Kakao vermischt. Diese Mischung gibt man portionsweise abwechselnd mit insgesamt 125 ml Milch zum Teig und rührt alles glatt. Zum Schluss fügt man noch eine Packung dunkle Raspelschokolade hinzu und rührt diese kurz unter. Schließlich werden mit dem Teig 18 Papierbackförmchen gefüllt. Ich stelle diese in eine Muffinbackform, es geht aber bestimmt auch ohne. Die Muffins werden im vorgeheizten Backofen bei 200 °C 20 Minuten gebacken. Danach nimmt man die Papierförmchen relativ zügig aus der Form und lässt die Muffins auf einem Kuchengitter auskühlen.

Gutes Gelingen und noch einen sonnigen Tag wünscht Euch Susanne