Zahnpasta selbst gemacht

Nach dem Shampoo soll nun auch die Zahnpastatube durch eine plastikfreie Variante ersetzt werden. Auch zum Thema Zahnpasta gibt es im Netz schon viele tolle Rezepte, ich habe mich bei der Herstellung meines Zahnpuders hier orientiert: http://langsamerleben.wordpress.com/2013/05/21/zahnpasta-selber-machen/.

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Wie im oben genannten Blog angeraten habe ich zunächst Zahnpuder erstellt. Dazu habe ich 4 Gewürznelken mit 1 Msp. Meersalz im Mörser fein gemahlen und dann eine Calcium-Brausetablette, ebenfalls fein zermörsert, dazugegeben. Das Pulver wurde schließlich mit 20 g weißer Lavaerde und 1 TL Natron vermischt. Dann habe ich noch 1 TL getrocknete Salbeiblätter und 3 TL getrocknete Pfefferminze fein gemahlen und untergemischt. In ein Schraubdeckelglas abgefüllt braucht man sich wegen der Haltbarkeit bestimmt keine Gedanken machen.

Nun zur praktischen Anwendung. Anfangs habe ich das Pulver mit einem kleinen Glasspatel direkt auf die angefeuchtete Zahnbürste gegeben. Dabei ging mir aber zu viel „daneben“ und ich fand es nicht so praktisch. Dann habe ich einen Spatel Pulver auf einen Löffel gegeben und die nasse Zahnbürste rein getunkt. Es beginnt ein wenig zu schäumen (wegen der Brausetablette). Der Vorteil dieser Methode ist, dass man nach Bedarf „nachholen“ kann, der Nachteil, dass man mit vielen Sachen rumhantieren muss. Die Endlösung, bei der ich vermutlich bleiben werde sieht so aus: Ich rühre mir eine Portion Zahnpasta (für etwa 3 Tage) in einem kleinen Gefäß aus dem hergestellten Zahnpuder, ein wenig Wasser und 3-4 Tropfen Pfefferminzöl (lebensmitteltauglich!) an und gebe mit dem Spatel eine kleine Portion davon auf die Zahnbürste. Das Pfefferminzöl (bekommt man in der Apotheke) macht die Masse cremig und verleiht einen lang anhaltenden frischen Geschmack im Mund. Da die Masse nach wenigen Tagen aufgebraucht ist, mache ich mir wegen der Haltbarkeit keine Sorgen.

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